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Lars bekam seine Traummaschine – eine maßgeschneiderte Bio-Kombimaschine

Datum: 09 Oktober 2018

Hier entsteht eine neue Kombimaschine

Als Lars Ferlingen seine erste Forstmaschine kaufen wollte, gab es das, was er suchte, nicht auf dem Markt. Die Lösung war eine maßgeschneiderte Maschine, die ganz nach Lars’ Bedürfnissen gestaltet wurde. Im September wurde „Terris Bio-Kombi mit allen Extras“ nach Norra Mölla in Frenninge in Schonen geliefert.


Welche Anforderungen hatten Sie an Ihre Maschine?
– Zunächst einmal wollten wir eine Maschine, die die Natur schont. Ich bin seit mehr als 40 Jahren in der Landwirtschafts- und Lohnunternehmerbranche tätig und habe gesehen, wie oft der Boden durch Maschinen geschädigt wird.
– Eine weitere Anforderung war, dass sie klein sein sollte. Dort, wo wir wohnen, mitten in Schonen, gibt es dafür keine Tradition, aber ich hatte das Gefühl, dass eine kleine, wendige Maschine als Ergänzung zu den größeren genau das Richtige ist.


Erzählen Sie, wie Ihre Maschine entstanden ist.
– Wir haben uns an Terri gewandt, und man war dort sehr entgegenkommend. Da sie keine Maschine hatten, die direkt zu unseren Zwecken passte, haben sie eine einzigartige für uns konstruiert. Am Ende wurde es eine Kombimaschine, aber unsere ganz eigene: ein gut ausgestatteter Forwarder unter anderem mit Harvesterhebeln und Bio-Harvesteraggregat.


Wofür werden Sie sie einsetzen?
– Sowohl für die Forst- als auch für die Landwirtschaft. Wir haben naturnahe Weiden, die gepflegt werden müssen, Feldränder, die freigeschnitten werden sollen, und dann haben wir Waldflächen zu bewirtschaften. Vieles dreht sich um Biobrennstoff. Bei allem, was gehackt werden soll, kommt diese Maschine richtig zur Geltung. Arbeiten in Edellaubwäldern und Feuchtgebieten, zum Beispiel in Erlenbrüchen.


Sie sind mehrere in der Familie, die an dem Kauf beteiligt sind?
– Ja, alle meine drei Söhne sind interessiert, und mein ältester Sohn arbeitet im Unternehmen. Wir werden sie also wohl alle fahren.


Was wird der erste Auftrag?
– Wir fangen auf unseren eigenen Weiden an und bearbeiten Feldränder. Danach werden wir sie auch im Wald einsetzen, sowohl in unserem eigenen als auch bei anderen.


Sind Sie zufrieden?
– Sehr. Da es in unserer Gegend viele besondere Gebiete mit irgendeiner Form von Naturschutz sowie stadtnahe Wälder gibt, ist diese Maschine perfekt, weil sie den Boden nicht schädigt. Und wer weiß, vielleicht sind kleine Maschinen in ein paar Jahren auch hier üblich …

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